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 Betreff des Beitrags: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Mai 2018, 18:48 
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Hallo an alle,

vor einiger Zeit habe ich mich dazu entschlossen einige meiner alten Toy Train Fahrzeuge aus Kindheitstagen ein wenig zu verbessern. Ein paar Ergebnisse dieser Bastelei möchte ich euch hier präsentieren.
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Beginnen möchte ich mit zwei typischen Personenwagen die wahrscheinlich jeder kennt. Es handelt sich um den Wagen mit nur einer Bühne. Um es gleich zu sagen, ich hatte zumindest bei den Wagen in den wenigsten Fällen vor einen Totalumbau vorzunehmen. Viel mehr hatte ich die Absicht die Wagen nur leicht zu verbessern und ihr restliches Erscheinungsbild beizubehalten.
Bei meinen Personenwagen entschied ich mich dazu aus beiden einen "Doppelwagen" nach Art der sächsischen Schmalspurbahn zu basteln. Hierfür mussten die Kupplungen entfernt werden und gegen eine feste Verbindung ausgetauscht werden. Eine Stange mit Gelenken allein hätte es wahrscheinlich getan, aber ich wollte etwas mehr...
Das Ergebnis könnt ihr hier sehen.
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Ich habe eine kleine Kulissen- Kupplung entwickelt die beide Wagen auf der Geraden zusammenzieht und in der Kurve den Abstand erhöht. Nach einigen Versuchen ist es mir dann auch gelungen die Kupplung streckentauglich zu machen. Aufgrund des geringen Winkels der Drehgestelle bezogen zur Mittelachse war nur wenig Längenänderung heraus zu holen. Lediglich rund fünf Millimeter konnten mit der Kulisse erreicht werden. Aber immerhin...es war ein interessanter Versuch und es macht sich dennoch leicht bemerkbar. Zudem ist die Kupplung ziemlich zuverlässig und es ist egal ob man die Wagen am Zugende, der Mitte, Vorne oder im Schubbetrieb einsetzt! Damit die Wagen sich frei bewegen können und sich bei Unebenheiten nicht gegenseitig aushebeln wurden zwei Gelenke eingebaut. (Siehe oberes Bild). Die Wagen können gerade noch den kleinsten Radius der Standardgleise befahren.
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Nachdem ich die Kupplung soweit funktionstüchtig hatte machte ich mich an die Inneneinrichtung der Wagen. Hier störte mich besonders die Eintönigkeit, die Tatsache das keine Fenster vorhanden waren und die völlig Schmucklosen Seitenwände. Das Ergebnis meines Umbaus seht ihr weiter unten. Die Fenster bekamen von mir zurechtgefeilte Plexiglasscheiben verpasst. Eine sehr spezielle Fummelei die ich in Zukunft vermeiden werde. Es lässt sich einfach nicht vermeiden gelegentlich kleine Flecken auf den Scheiben zu hinterlassen...
Sobald die Fenster eingebaut waren habe ich mittels 3D- Drucks Gepäckhalter entworfen und anschließend bemalt. In Verbindung mit etwas Messingnetz entstanden so nach einigen Stunden die Gepäcknetze.
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Dann machte ich mich daran die Sitze etwas zu verbessern. Es mangelte ihnen deutlich an Standfüßen auf der Gangseite, also habe ich mit mit ein paar Nägeln auf einem Holz eine kleine Biegevorrichtung gebastelt und aus dünnen Kupferstreifen die Füße gebogen und verlötet. Ebenfalls farblich behandelt wurden die überarbeiteten Sitzflächen eingebaut.
Nun musste ich nur noch die Fahrgäste einkleben.

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Falk

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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Mai 2018, 19:26 
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Weiter geht es mit den passenden Güterwagen aus dieser Fahrzeugreihe. Viele haben mit diesen Wagen angefangen, so auch ich. Aber was macht man mit dem "Auto- Express" wenn man beginnt sich zu spezialisieren? Richtig- anpassen!
Auch bei diesen Wagen habe ich mehr Wert auf die Inneneinrichtung gelegt. Jetzt fragen sich die Meisten von euch sicherlich: "Bringt das was?"

Ja, ich denke doch. Zumindest wenn man mehr aus dem Wagen machen will. Außerlich habe ich die Wagen zunächst braun lackiert, weil ich das Feuerwehr-Rot nicht mehr sehen konnte. Dann habe ich einen Fehler gemacht...
Ich habe versucht die Wagen innen vollständig zu streichen. Jedoch habe ich die hochsommerliche Wirkung auf die Farbe nicht eingeplant. Das Ergebnis war niederschmetternd! Somit wanderte ein Wagenkasten in die Kiste und ich nahm mir vor die Sache beim zweiten ganz anders anzufangen. Mit einem Messschieber bewaffnet habe ich die Seitenwände des Wagens vermessen und aus 2mm dicken Sperrholz nachgebaut. Hierbei ergab sich die Möglichkeit die Fensterfolien gut zu verbergen und außen und innen Fensterkanten deutlich zu machen. Vor dem einkleben ritzte ich noch in 5mm Abstand Bretterkanten in die Flächen ein. Auch versuchte ich die Tür etwas zu betonen, ohne sie gleich funktionsfähig zu machen.
-- Mein Respekt wer sich diese Arbeit wirklich gemacht hat!!!--
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Damit war der Erste fertig, aber der Zweite lag noch lange in der Kiste herum.
Vor ein paar Wochen gab ich mir den Ruck und beschloss die am Vorgänger durchgeführten Handgriffe auch an ihm zu wiederholen. Leider war es in der Vergangenheit nötig gewesen eine der Türen fest zu kleben. Folglich war der Wagen nur noch auf einer Seite zu öffnen.

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Hier beschloss ich den Wagen zum Pferdewagen umzubauen. Dieser Umbau ist noch im vollen Gange, weshalb ich nur eines der Pferde und das Gatter im Türbereich zeigen kann. Für diesen Wagen ist vorgesehen, das er mit einem 40 Sekunden- Soundmodul, einem kleinen Visaton- Lautsprecher sowie einem Spannungsregler mit integrierten Mikrocontroller ausgestattet wird. Dieser soll das Soundmodul mit variierenden Pausen ansteuern, damit es nicht zur Dauerbeschallung kommt wie bei den meisten Wagensounds. Außerdem soll ein Servo das Pferd, welches im Bild zu sehen ist, zum aufbäumen bringen während der Wagen wiehert. Bei geöffneter Seitentür bestimmt ein netter kleiner Blickfang, der sich hoffentlich realisieren lässt.
Bei entsprechender Interesse werde ich mein fertiges Projekt später gerne hier vorstellen. Zunächst muss ich mich noch um die Stromversorgung und das Soundmodul kümmern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Mai 2018, 19:59 
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Was wäre ein Zug ohne Dampflok, oder anders gesagt... was macht man mit der OTTO- Lok? Auch hier habe ich mich dazu entschieden einige Charakteristiken dieser Lok zu behalten. Dazu zählt auch der absolut, 100% eindeutige OTTO- Kohlekasten!
Ich fragte mich:"Was ist nötig um aus der OTTO eine halbwegs glaubhafte Dampflok zu machen?"

Nach langem Stöbern im Internet nach vorangegangenen Umbauten fand ich einige gute Loks, aber bei keiner kam mir die Lust zum Nachbau. Mir wurde klar, das ich mir hier mein eigene Lok zusammen stellen muss.
Viele werden wahrscheinlich gleich über das Fahrwerk stöhnen und wie einfach dieses bei der OTTO gehalten ist. - Völlig zu Unrecht!!!-- Wer mir das nicht glaubt sollte schleunigst die Suchmaschine nach "innenliegende Steuerung" suchen, oder sich die Preußische G 7.1, Sächsische V V und was es zur Länderbahnzeit nicht noch alles für Maschinen gab ansehen. Schaut man sich Loks mit dieser Steuerung an erkennt man durchaus leichte Parallelen. Ich persöhnlich fand schon immer das der Versuch an diese Lok außen eine Heusinger Steuerung anzubauen optisch in einer Katastrophe endet.
Mit dieser Entscheidung ergaben sich neue Möglichkeiten. Das Ergebnis meiner bisherigen Umbauten seht ihr hier.
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Die Lok ist noch nicht fertig, aber ich denke man erkennt schon wohin es geht. Es fehlen z.B. noch einige Leitungen und einiges an Elektronik...
Wie auch bei den Wagen kam auch hier einiges Material aus dem 3D- Drucker. Man nehme nur die neue Pfeife, Glocke und Seitentritte... Eines der Bilder zeigt den Schneepflug samt Rahmen der unter dem Führerhaus sitzt. An ihm sind die Spuren des Drucks noch erkennbar.
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Diese Lok ist mein Prototyp, es stehen noch zwei weitere OTTO's bereit...

Wie findet ihr meine Umbauten bisher? Würde mich freuen von euch zu hören.

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Falk

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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Freitag 18. Mai 2018, 08:10 

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Hallo Falk,

das schaut sehr gut aus! Mir gefällt das immer, wenn Loks aus Startsets aufgewertet werden.

Leider sind in diesem Forum kaum noch Leute unterwegs, da es nicht mehr gewartet wird vom Admin.
Schau mal ins gbforum, dahin sind viele abgewandert. ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Freitag 18. Mai 2018, 11:49 
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Hallo Falk,
nett gemacht und gut beschrieben!
Gerne weitere "Folgen".

VG Bruno


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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Freitag 18. Mai 2018, 12:54 
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Hallo ihr zwei,

wenn ich soweit bin lade ich wieder ein paar Bilder hoch. Derzeit arbeite ich daran den gedeckten GW wieder auf die Schienen zu stellen. Die OTTO- Lok muss erstmal noch warten, wird aber auch noch weiter gebaut. Ein Kernproblem bei der Lok ist das Fahrwerk. Sie wurde leider nie wirklich geölt und entsprechend sehen die Lagerstellen aus.

Vor einigen Jahren haben ich und meine Nichten jeweils ein OTTO- Startset bekommen. Während ich auf meine Lok und Wagen relativ gut aufgepasst habe waren meine Nichten nicht ganz so sehr an der Bahn interessiert. Irgendwann landete ihre Bahn in einer Kiste und war dann für ein paar Jahre von der Bildfläche verschwunden. Schließlich bekam ich sie überreicht und was daraus wurde seht ihr hier...

Da die Lok ohnehin etwas mitgenommen war und Reparaturen benötigte, begann ich mit dem Umbau. Der kaputte Rahmen ist einer der Gründe warum es derzeit nicht weitergeht. Ich wollte mir einen Ersatz Rahmen kaufen, musste aber feststellen das die OTTO- Loks 2001 einen überarbeiteten Antrieb bekommen haben. Diese Information bekam ich, weil ich eine dritte OTTO- Lok erstanden habe die aus diesem Jahrgang ist. LGB hat die Standardmotoren jetzt auch in der OTTO verbaut. Das macht die Ersatzteilsuche schwerer... Meine anderen OTTO's sind beide Baujahr 1993 und nicht kompatibel zu den neuen Ersatzteilen...

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Falk

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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Freitag 18. Mai 2018, 18:47 
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HAllöchen,

Zitat:
kleine Kulissen- Kupplung entwickelt

das ist ja Cool, kannst Du davon vielleicht noch mehr Details zeigen und wie Du da was gebaut hast genauer beschreiben, würde mich interessieren, soll jemanden auch solch ein Duo bauen aus den Toy Train Personenwagen .

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Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Freitag 18. Mai 2018, 21:57 
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Hallo Stefan,

ja mach ich gerne. Falls ich morgen Zeit finde mach ich bei Helligkeit mal ein paar Bilder und füge am Abend alles zu einem Beitrag zusammen.

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Falk

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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Samstag 19. Mai 2018, 11:14 
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Hallo Stefan,

hier mal ein paar Details in Bilderform:
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Hier erstmal ein paar Bilder im eingebautem Zustand. Man erkennt bei genauer Betrachtung ein weißes Bauteil in den Rahmen der beiden Wagen. Das ist die eigentliche Kulissenführung. Anhand der Form des Kanals kann man auch sehen warum in Summe nicht mehr als 5mm drin sind. Natürlich habe ich versucht mehr Längenänderung heraus zu holen, aber dann klemmte es sofort wenn man die Kurve verlässt. Mit dieser Form geht es sehr gut. An der eigentlichen Kupplungsverbindung (schwarz) befindet sich an der Spitze der Lauffläche ein kleiner Zylinder welcher in den Kanal hineinragt. Durch die Bauform der Führung hat er beim Verlassen der Kurve kaum Widerstand und nähert sich der Wagenmittellinie zunächst problemlos mit sehr wenig Längenänderung. Er kann also mit wenig Widerstand der Kraft folgen die ihn in die Mitte drückt. Erst auf den letzten Millimetern wird die Kupplung dann Richtung Drehgestell gezogen. Jetzt fragt ihr euch vielleicht worauf die Kupplung den nun wirklich läuft, sie wird ja eine Lauffläche benötigen...
Nun dafür habe ich auf ein paar alte Drehgestelle zurückgegriffen wie sie die alten Wagen von Lehmann vor ca 30 Jahren noch hatten. Siehe Bild:

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Im Vordergrund ist eine moderne Kupplung zu sehen wie sie auch standardmäßig in diesem Wagen zu finden ist. Dahinter die alte Variante. Man erkennt, dass sie eine schöne gleichmäßige Form bis kurz vor der Kupplung hat. Ein Vorteil, der sie für den angestrebten Zweck klar über die neue Variante hebt. Auch ist die Plastik sehr glatt, was sich ebenfalls gut macht um daraus eine Lauffläche zu machen. Natürlich muss man die Kupplung nun noch abschneiden...

Im Bild weiter oben sieht, man ebenfalls noch ganz gut, dass sich die Wagen 360 Grad verdrehen lassen. Das ist durch den Einbau eines gekapselten Drehgelenks möglich. Unebenheiten und Absetze auf einer Seite der Schiene sind kein Problem mehr. Die Wagen können frei arbeiten. Die einzige Einschränkung ihres Freiheitsgrades ist die Stellung der Drehgestelle zueinander. Das ist auch die Grundvoraussetzung dafür, dass die Zylinder an der Spitze überhaupt dem Führungskanal folgen. Siehe Bilder...

Kommende Woche werde ich mal ein paar technische Bilder präsentieren zu den wichtigsten Bauteilen. Außerdem werdet ihr auch sehen wie die Teile im nicht eingebauten Zustand aussehen.

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Falk

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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Samstag 19. Mai 2018, 17:27 
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Danke! Vom Prinzip her gefällt mir das schon recht gut mit der KKK (KK).

Schön wäre natürlich ein Puffer-an-Puffer-Fahren in Spur G.
Du denkst, mehr als 5 mm seien nicht möglich, was die Verkürzung angeht (weil es verklemmt)?
Und wenn man den gleitenden Kupplungskopf noch glatter (innen) und etwas weniger eng macht, dass er besser auf der Deichsel gleitet?


Mir fehlt jetzt nur noch die Kupplung in der Mitte, die für mich auch automatisch gekuppelt werden können müsste,
wie z.B. bei der KK von Tillig in Spur TT (oder Hammerschmid in N).

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Viele Grüße
Daniel

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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Samstag 19. Mai 2018, 18:10 
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Das mit dem Puffer an Puffer fahren ging schon einmal bei mir. Ich hatte eine Vorgängerversion die lang genug war das die Puffer aneinander waren und man trotzdem noch durch die Kurve fahren konnte. Nur Berganfänge hat sie dann garnicht gemocht.
Bezüglich der Längenänderung habe ich bestimmt mindestens 4-5 verschiedene Teile ausprobiert bis sich diese Form ergeben hat. Vielleicht ist noch irgendwo ein Millimeter drin, aber bis zum Zentimeter wird man es nicht schaffen. Dazu holt die Kupplung einfach zu wenige Grad aus. Die Kraft um die Wagen zusammen zu ziehen resultiert aus der Stellung der Drehgestelle, die beim Verlassen der Kurve wieder zur Mitte wollen. Der Trick besteht darin diese Kraft zu nutzen. Mit Führungsteilen (weiß) die mehr Längenänderung ermöglicht hatten wurde dieser Kraft zu sehr entgegen gewirkt bis die Drehgestelle auf der Bühnenseite raus geflogen sind. An den Laufflächen der beweglichen Teile liegt es nicht. Die wurden alle solange bearbeitet und geölt bis sie leichtgängig waren.
Was die Trennbarkeit angeht habe ich auch schon nachgedacht. Derzeit Schraube ich die Schraube im mittleren Gelenk heraus um zu trennen. Aber da ich die Wagen immer zusammen fahren lasse, war das Thema Trennen für den Betrieb nie interessant.

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Falk

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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Sonntag 20. Mai 2018, 11:12 
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Hallo Falk,

Besten Dank schon mal bis hier her für Deine Bilder und Erläuterungen, bin gespannt wie es weiter geht.

Ich bin bei Deiner Variante beeindruckt das die Drehgestelle sich von alleine wie auf der geraden ausrichten wollen!
Das habe ich bei den 2-achsern bei mir immer etwas anders beobachtet, aber sicherlich ist das dann auch schon die feste Verbindung zwischen den Wagen.
Auf eine trennbare Kupplung zwischen den Wagen würde ich ja auch eher verzichten, denn gerade solche Zwillingswagen fahren ja immer zusammen.

Eine aufwendige KK-Kulissenführung mit Federn in Spur G kann man sich hier mal anschauen !

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Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Sonntag 20. Mai 2018, 14:59 
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Stefan's Gartenbahn hat geschrieben:
Eine aufwendige KK-Kulissenführung mit Federn in Spur G kann man sich hier mal anschauen !

Hier wurden ja »nur« 2 Wagen mit KKK verbunden. Ist die Stärke der Federn nicht auch von der Länge des Zuges abhängig – je länger der Zug, desto stärker die Federn?
Deshalb würde ich das mit den Federn für etwas schwierig halten, wenn man verschiedene Züge mit den Wagen zusammenstellen möchte.

Was denkt ihr?

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Viele Grüße
Daniel

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 Betreff des Beitrags: Re: Toy Train - Und was man daraus machen kann...
BeitragVerfasst: Sonntag 20. Mai 2018, 21:41 
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Die vorherige Version hatte Federn die die Kupplung wieder zentrieren sollte, hat aber nicht gut bis gar nicht funktioniert. Eben weil die Belastung je nach Länge und der Position innerhalb des Zuges unterschiedlich ist. Meistens wollte die Kupplung dann nicht der Kurve folgen sondern die Wagen gerade zusammen halten.

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